Klöster und Orden – Von Dominikanern, Barfüßern und Weißfrauen

Eine mittelalterlicher Messestandort wie Frankfurt zog seit seiner Stadtwerdung im 12. Jahrhundert eine Vielzahl von Ordensniederlassungen an, die die unterschiedlichsten Aufgaben übernahmen. Dabei war nicht nur die Seelsorge der Bürger ihre Hauptaufgabe, sondern auch das Hospitalswesen, die  Beherbergung von Messfremden, die Versorgung unverheirateter Frauen und auch das Schulwesen.  Einige Orden betrieben hier kleine Höfe mit Kapellen, um ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse auf den Markt zu bringen. Heute sind viele der alten Klosteranlagen zerstört oder profan genutzt, andere  existieren weiter und leisten wie eh und je wichtige Arbeit am Menschen.