Marie Luise Kaschnitz – Die Stadt und die Poetin

Mit Marie Luise Kaschnitz durch Frankfurt gehen- das ist vor allem eine intensive Begegnung mit der Stadt im Krieg und in der Nachkriegszeit. Kaschnitz, die von 1941 bis zu ihrem Tod 1974 mit Unterbrechungen im Westend wohnt, lernt Frankfurt kennen in dem Moment, als es zerstört wird. Sie vergisst weder die Stadt der Ruinen noch die darauf folgende Stadt der Hoffnungen beim späteren Anblick des neuen, wiederaufgebauten und saturierten Frankfurt. Die Stadtbegehung versucht, diese spannungsreiche Ineinandersicht verschiedener Frankfurts nachzuvollziehen und führt an Orte, mit denen sich die Dichterin in ihrem Leben und Werk auseinandersetzte.