„Von Seiten der Ehre herrlich, aber in betreff des Geldes mager…“ – Mozart in Frankfurt

Zweimal war Wolfgang Amadeus Mozart selbst in Frankfurt: Während einer Eurpatournee als Siebenjähriger zusammen mit seiner Schwester „Nannerl“ vom Vater als Wunderkind zur Schau gestellt, ein Jahr vor seinem Tod im Gefolge Leopolds II. zu dessen Wahl und Krönung. Waren die musikalischen Darbietungen der Kinder im Scharffensaal eine gutbesuchte Attraktion und finanziell sicherlich einträglich, stand der zweite Frankfurter Aufenthalt des erwachsenen Mozart unter weniger günstigen Vorzeichen. Auf eigene Kosten die Reise finanzierend, konnte er nur schwer gegen das offizielle Festprogramm des krönenden Kaisers konkurrieren. Die Stadtbegehung folgt dem Widerhall der Musik Mozarts in den Häusern Frankfurts und lässt die musikalische Szene des ausgehenden 18. Jahrhunderts lebendig werden.