Von Thomas Mann bis Ilse Aichinger – Frankfurt und die Literaten des 20. Jahrhunderts

„Das liebe Frankfurt“ titulierte Thomas Mann 1948 in einem Brief an Oberbürgermeister Walter Kolb die Stadt, mit der er angenehme Erinnerungen verband und die ihm bald neue Erlebnisse bescheren sollte. Auch Carl Zuckermayer suchte nach dem Krieg die Stadt wiederholt auf, in der er einst für kurze Zeit studiert hatte und für lebenslange Zeit vom Theaster begeistert worden war. Mit „Des Teufels General“ begeisterte er nun seinerseits die Besucher des provisorischen Nachkriegstheaters. Thornton Wilder, Annette Kolb, Elias Canetti, Marie Luise Kaschnitz und Ilse Aichinger, die lange Jahre in Frankfurt lebte und arbeitete, sind weiter Literaten, die uns bei diesem Spaziergang begegnen werden.