Kostümführungen

Erleben Sie Geschichte auf eine besondere Art: Buchen sie eine unserer Kostümführungen und folgen Sie den historischen Personen durch das alte Frankfurt mit den Augen des jeweiligen Jahrhunderts.  Wie das geht? Probieren Sie es aus!

Kaiser Max I

Kaiser Maximilian I – Der letzte Ritter

Schon als Kind weilte er oft in der Stadt, wurde in Frankfurt zum deutschen König gewählt. Auf seiner Brautfahrt zu Maria von Burgund begleitete ihn der Frankfurter Schöffe Arnold von Holzhausen, den er persönlich hier abholte! Er war oft zu Gast bei den reichsten Familien des Patriziats und ist heute wieder verewigt auf einem bedeutenden Wandgemälde im Karmeliterkloster. Begleiten Sie ihn auf einem Spaziergang durch die Stadt, bei dem er in Erinnerungen schwelgt.

Scharfrichter

“Glücklich in einem Streich”- Der Frankfurter Scharfrichter

So heißt es abschließend in der Gerichtsakte, wenn der Scharfrichter das Todesurteil Enthauptung durch das Schwert mit einem Hieb vollzogen hat. Nicht immer gelingt ihm das! Auch am Galgen hat er so einiges zu tun, auch das Rädern und Vierteilen am Rabenstein gehört zu seinen Pflichten. Begleiten Sie den Frankfurter Scharfrichter Hofmann auf einem humorvoll-gruseligen Spaziergang durch das alte Frankfurt. Lassen Sie sich erzählen vom Volksfestcharakter bei Hinrichtungen, was die Senckenbergs gegen Henkerssöhne haben, vom Schinderhannes, vom Kampf der evangelischen und der katholischen Geistlichkeit um jede Sünderseele und vielem mehr- seien Sie gespannt!

Frieda Funke- Eine Frau in den Trümmern Frankfurts

Die Stunde Null- Frankfurt ist dem Erdboden gleich. Nur wenige Monate sind vergangen, seit amerikanische Soldaten Frankfurt eingenommen haben. Frieda Funke, Frankfurterin, Verkäuferin bei Latscha, hat die Schreckensnächte der Bombardierung miterlebt. Ihre Erlebnisse erzählt sie Ihnen gneauso bildreich wie die Schicksale ihrer Familienangehörigen und Nachbarn. Ist auch ihre alte Wohnung zerstört, hat sie ihren Mut und ihren Witz nicht verloren- eine echte Frankfurterin halt!

Mit gutem Herz und bösem Maul-
Eine Marktfrau des 19. Jahrhunderts erzählt Klatsch und Tratsch aus dem alten Frankfurt

Die Zwiwwelels, die den lieben langen Markttag unter ihrem Barbelee vor ihrem Gemüsekorb hockt, erlebt schon so manche Kuriosität des alltäglichen Lebens. Und erst recht am Abend, wenn der Markttag sich dem Ende zuneigt und sie mit ihren Überbleibseln von Haus zu Haus und zu den Gaststuben zieht, bescherte ihr dieser Gang Einblicke in die intimsten Privatissime Frankfurter Familien! Lassen Sie sich von einer „echten“ Hockin durch die ehemaligen Gassen führen, eine Altstadtführung mit viel Lokalkolorit!

“Liebe, liebe laß mich los”- Goethe und seine Frankfurter Liebschaften

Wer weiß schon, dass Goethes erste Liebe Gretchen hieß? Doch liebte sie ihn nur wie einen kleinen Bruder, was unseren jungen Dichter auf das Äußerste kränkte. Inniger war die Beziehung zu seiner Lili, aber auch nur von kurzer Dauer… Wenn Sie mehr über seine Frankfurter Liebschaften erfahren möchten, dann lauschen Sie seinen Erinnerungen auf diesem Spaziergang.

“Du lieber Gott! Ich und reisen…” -Goethes Mutter Katharina Elisabeth Goethe und ihr Frankfurt

Catharina Elisabeth Goethe, von ihrem Sohn liebevoll Aja genannt, war eine eingefleischte Frankfurterin! Als Tochter des Stadtschultheißen Textor hatte sie im Alter von siebzehn Jahren eine gute Partie gemacht und den um viele Jahre älteren Juristen Johann Caspar Goethe geheiratet. Auch wenn von Wohlstand, musste sie viele Schicksalsschläge hinnehmen: Verlust der meisten ihrer Kinder und frühes Witwentum. Aber ihre „Frohnatur“ und Geselligkeit hat sie nie verloren. Seien Sie Gast in ihrem Hause und lauschen Sie den Erinnerungen, die den Zimmern des barocken Hauses anhaften.
Mutter Goethe führt sie alternativ auch gerne durch die Stadt.

 holzhausen

Johann Hektor von Holzhausen – Patrizier und Ratsherr von Frankfurt

Hineingeboren in das bewegte Frankfurt des 17. Jahrhunderts, durchlebte Hans Hector hier Handel und Wandel, Aufstand, Pest und Exil und auch denDreißigjährigen Krieg, an dem er als Offizier des Frankfurter Kriegshaufens teilnahm. Er erzählt über Sitten und Gebräuche, über Onkel und Tanten, Geld und Gold und auch über das Heiraten, Erben und über die Politik, die er als Ratsherr, Schöffe und auch als Bürgermeister mitbestimmte. Bei einem Spaziergang durch die Frankfurter Altstadt verspricht er uns anderthalb unterhaltsame Stunden.

Das Frankfurter Galgenmännchen

Der Schatz an Frankfurter Sagen ist schier unerschöpflich! Vage kennt man die Geschichte von der Gründung Frankfurts durch Karl den Großen und die vom Briggegickel, aber die vom Zauberring der Fastrada und vom Raben im Römer eher weniger. Doch wenn das legendäre Galgenmännchen von sich und vom buckeligen Geiger oder vom bockshörnigen Teufel vom Ulrichstein erzählt, dann wird’s nochmal so schaurig schön!

 Nachtwächter

“Hört ihr Herrn und läßt euch sagen…” – mit dem Nachtwächter durch die dunklen Gassen Frankfurts

„Hört Ihr Leut‘ und laßt Euch sagen, dass die Glock‘ hat zwölf geschlagen!“ – So scholl es einst um Mitternacht aus dem Munde des Nachtwächters durch Frankfurts Gassen. Wer jetzt noch auf der Straße war, musste sich vor dem Herrn mit der Laterne und dem Morgenstern in Acht nehmen. Aber auch die Frankfurter Nachtgespenster – das Muhkalb und der Kettenesel – trieben gerne mit späten Flaneuren ihren Schabernack. Von allerhand nächtlichen Ereignissen, Gestalten, Märchen und Beleuchtungsarten im alten Frankfurt erzählt diese Stadtbegehung mit Laternenlicht, die beginnt, wenn das Tageslicht weicht.

“Auf, ihr deutschen Brüder, jetzt geht’s für’s Vaterland” – Ein Revoluzzer von 1848

“Auf, ihr deutschen Brüder, jetzt geht´s für`s Vaterland”. Mit Leidenschaft wird er berichten, unser Revoluzzer, von den Tagen, in denen die Demokratie hier in Frankfurt für ganz Deutschland aus der Taufe gehoben werden sollte. Aber auch von den Tagen danach, als diese Idee zu Grabe getragen wurde. Er erzählt vom Sachsenhäuser Brötchenkrawall, vom Demokratenkongress und Barrikadenkämpfen, aber auch vom ersten Indianer, der Frankfurt besucht hat. Diese Kostümführung verspricht Ihnen einen kurzweiligen und humorvollen Spaziergang durch das alte Frankfurt.

Das Geheimnis des Quetschenmännchens

Kennen sie es? Nein? Dann müssen Sie unbedingt Bekanntschaft mit einem original Frankfurter Quetschenmännchen machen. Es erzählt Ihnen gerne, warum es schon so manches Herz gebrochen hat, weiß aber auch den Ursprung von vielen anderen Genäschigkeiten zu berichten, die seit Jahrhunderten auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt angeboten wurden, und die Bürgerseelen zu verführen. Geheimnisvoll aber sind auch seine Beobachtungen bürgerlicher Bräuche, Sitten und Begebenheiten am Heiligabend, wenn es als stiller Beobachter auf einem mehr oder minder reich gedeckten Gabentische manch rührende Familienepisode erlebte.

Der Frankfurter Milizionär und der Alte Fritz

So mancher Frankfurter, darunter auch Johann Caspar Goethe, war im 18. Jahrhundert „fritzisch“ eingestellt, also für die Politik Preußens. Der Rat der Stadt Frankfurt aber hielt treu zum Kaiser aus dem Hause Habsburg. Unser Milizionär aus der Frankfurter Hauptwache schildert auf einem Rundgang den Spagat, den die Stadt im Gehorsam zwischen den großen Mächten oft machen mußte, um ihre Neutralität zu wahren. Über den Einfluß des großen Preußenkönigs erfahren Sie mehr von unserem Milzionär!

Napoleon Bonaparte, General und Kaiser

So mancher Frankfurter, darunter auch Johann Caspar Goethe, war im 18. Jahrhundert „fritzisch“ eingestellt, also für die Politik Preußens. Der Rat der Stadt Frankfurt aber hielt treu zum Kaiser aus dem Hause Habsburg. Unser Milizionär aus der Frankfurter Hauptwache schildert auf einem Rundgang den Spagat, den die Stadt im Gehorsam zwischen den großen Mächten oft machen mußte, um ihre Neutralität zu wahren. Über den Einfluß des großen Preußenkönigs erfahren Sie mehr von unserem Milzionär!