Ausstellung in der Europäischen Zentralbank in Frankfurt – Zeitgenössische Kunst aus Estland

Treffpunkt ist am Besuchereingang der EZB, Sonnemannstraße 20, 60314 Frankfurt am Main.

Dauer: 17:45-18:45 Uhr

Bitte erscheinen Sie ca. 15 Minuten vor Beginn der Führung um genügend Zeit für die Sicherheitskontrolle (ähnlich der am Flughafen) zu haben.

Bitte halten Sie Ihren gültigen Reisepass/Personalausweis bereit – ohne ein solches Ausweisdokument erhalten Sie keinen Einlass. Führerscheine, Dienstausweise und nicht notariell beglaubigte Ausweiskopien können nicht akzeptiert werden.

Wichtig!!

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Ihr/e KunstführerIn wird sie unmittelbar hinter der Sicherheitskontrolle in Empfang nehmen und mit der Führung beginnen.

Der Zugang ist barrierefrei.

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Beschreibung

Mit zeitgenössischer Kunst aus Estland setzt die Europäische Zentralbank in Kooperation mit der Estnischen Nationalbank die Ausstellungsreihe „Zeitgenössische Kunst aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union“ fort, deren Ziel es ist, die Vielfalt des Kunstschaffens eines Landes sichtbar zu machen und zugleich vorherrschende Fragestellungen der aktuellen Kunst herauszuarbeiten.

Es ist ein besonders passender Zeitpunkt, sich in einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst aus Estland zu widmen, da das Land 2018 den hundertsten Jahrestag seiner Gründung als unabhängige Republik feiert.

Die 21. Ausstellung der Reihe präsentiert mehr als 50 Kunstwerke von 14 Künstler/innen und Künstlergruppen. Diese setzen sich mit überaus aktuellen Themen auseinander, so beispielweise mit der schnell voranschreitenden zeitgenössischen visuellen und digitalen Kultur und deren Einfluss auf Wahrnehmung und Verhalten, aber sie nehmen auch die Wechselbeziehung zwischen dem Objekt und seiner Darstellung sowie zwischen dem Bildschaffenden und dem Betrachter kritisch unter die Lupe.

Das Beziehungspaar öffentlicher Raum / Privatsphäre spielt nicht nur im breiteren sozialen und kulturellen Kontext und insbesondere vor dem Hintergrund der beschleunigten Digitalisierung Estlands eine große Rolle, sondern wird auch im Rahmen des allgemeinen gesellschaftlichen Dialogs über Datenschutz und Datenaustausch von teilnehmenden Künstler/innen kritisch hinterfragt.

Andere Kunstwerke erforschen umfassende Themenkomplexe wie Nationalismus, Feminismus und Kapitalismus in Osteuropa nach dem Abzug der Sowjetmacht. Auch wenn das estnische Volk sich seit Jahrhunderten mit den Gegebenheiten seiner geographischen Lage zwischen dem „europäischen Westen“ und dem „russischen Osten“ zurecht finden musste, so gehören die meisten der teilnehmenden Künstler/innen zu einer Generation, die sich noch in jungen Jahren mit radikalen existenziellen sowie sozialkulturellen Verwerfungen direkt konfrontiert sah. Diese Umbrüche resultierten aus dem abrupten Übergang von einer kommunistischen zu einer kapitalistisch geprägten Gesellschaft mit den damit einhergehenden Unsicherheiten sowie der Notwendigkeit, nach neuen Lebensgrundlagen und Lebensformen zu suchen.

Allerdings richtet sich der Blick der an der Ausstellung teilnehmenden Künstler/innen nicht nur zurück, sondern ebenso auf die Gegenwart und die Zukunft. So beziehen sich manche auf die makrokosmischen Chancen und Risiken der heutigen globalisierten Welt, wie zum

fort, deren Ziel es ist, die Vielfalt des Kunstschaffens eines Landes sichtbar zu machen und zugleich vorherrschende Fragestellungen der aktuellen Kunst herauszuarbeiten.

Es ist ein besonders passender Zeitpunkt, sich in einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst aus Estland zu widmen, da das Land 2018 den hundertsten Jahrestag seiner Gründung als unabhängige Republik feiert.

Die 21. Ausstellung der Reihe präsentiert mehr als 50 Kunstwerke von 14 Künstler/innen und Künstlergruppen, die sich mit überaus aktuellen Themen auseinander setzen.

Das Schaffen und die Kunstwerke der teilnehmenden Künstler/innen zeigen, dass Estland eine sehr lebendige Kunstszene zu bieten hat, die mitten im aktuellen Kunstdiskurs steht und diesem zudem eine besondere estnische Note sowohl im ästhetischen als auch im kontextuellen Sinn verleiht.

Teilnehmende KünstlerInnen

Merike Estna (1980)
Flo Kasearu (1985)
Kristi Kongi (1985)
Paul Kuimet (1984)
Kris Lemsalu (1985)
Marko Mäetamm (1965)
Marge Monko (1976)
Krista Mölder (1972)
Katja Novitskova (1984)
Kaido Ole (1963)
Kristina Öllek (1985) & Kert Viiart (1989)
Laura Pöld (1984)
Taavi Suisalu (1982)
Sigrid Viir (1979)

Zusätzliche Information

Datum

13.07.2018, 17.07.2018, 27.07.2018, 31.07.2018, 10.08.2018, 14.08.2018, 24.08.2018, 28.08.2018, 07.09.2018, 11.09.2018, 21.09.2018, 25.09.2018, 05.10.2018, 09.10.2018, 19.10.2018, 23.10.2018

Kosten

kostenfrei

Treffpunkt

am Besuchereingang der Europäischen Zentralbank, Sonnemannstraße 20, 60314 Frankfurt

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