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Jüdisches Ostend

Ein Zentrum blühendsten jüdischen Lebens war das Frankfurter Ostend ab der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten. Die Juden durften endlich das Ghetto, in dem sie seit dem späten Mittelalter hatten leben müssen, verlassen und konnten sich nun als freie Bürger entfalten. Neben vielen jüdischen Läden, Cafés und handwerklichen Betrieben entstanden zahlreiche karitative Einrichtungen und vor allem Schulen. Unter dem Einfluß ostjüdischer Zuwanderer wurde das Ostend besonders durch das orthodoxe Judentum geprägt, die an der Friedberger Anlage eine wunderschöne, weit über Frankfurt hinaus gerühmte Synagoge erbauten, wo heute ein Bunker steht. Zu den Stätten des ganz normalen Lebens wie Matzebäckerei und Kindergärten führt der Weg, aber auch an Orte der organisierten Verfolgung wie die Gedenkstätte an der Großmarkthalle.

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Dauer: 1,5 – 2,5 Stunden
Treffpunkt: Gedenkstätte Börneplatz
Mögliche Innenbesichtigung: Gedenkstätte Initiative 9. November, Hochbunker anstelle der ehemaligen „Friedberger Anlagen-Synagoge“
Eintritt