Der Frankfurter Römer – Rathaus, Kaufhaus, Krönungsort
1405 kaufte der Frankfurter Rat das steinerne Haus „Zum Römer“, das am größten und wichtigsten Messeplatz der Stadt lag. Einst Handels- und Wohnsitz einer Frankfurter Kaufmannsfamilie, ließen die Ratsherren es zu einem reinen Kaufhaus mit zwei Messehallen umbauen. Ihre Ratsgeschäfte aber regelten sie im daran anstoßenden Haus „Zum Goldenen Schwan“, das wie der Römer auch zum Schauplatz der Kaiserwahlen und -krönungen wurde. Von der wechselvollen Geschichte des Rathauses, den Ankauf aller im Viertel liegender Häuser bis hin zum Neubau um 1909 im Stil des Historismus – von allen Epochen haben sich trotz der Zerstörung im 2. Weltkrieg noch Spuren erhalten. Römerhalle, Schwanenhalle und Kaisersaal sind stumme Zeugen der alten Zeit als freie Reichsstadt. Aber auch die für Frankfurt glorreiche Wirtschaftswunderzeit der 50er ist in den repräsentativen Räumen wie in der Wandelhalle und dem Magistratssitzungssaal noch erkennbar. Auf diesem vergnüglichen Rundgang durch das Haus erwartet Sie eine bunte Mischung von Informationen zu Altem, Neuem und natürlich auch zu Zeitgenössischem!