Auf dem Grund der ehemaligen Bethmann´schen Besitzung des Riedhofes entstand von 1925 an die Heimatsiedlung, die von der damaligen Wilhelmstraße, heute Stresemannallee und der Mörfelder Landstraße in vier Bereiche unterteilt werden sollte. Obwohl die Siedlung im Sinne des Neuen Frankfurt, dem Siedlungsprogramm unter dem Baudezernenten Ernst May, geplant wurde, war sie doch kein städtisches Projekt. Der Architekt Franz Röckle plante die Siedlung für die gewerkschaftliche Baugesellschaft Heimat AG, was ihr auch den Namen gab. In erster Linie an den Bedürfnissen von Bewohnern aus dem Mittelstand orientiert, weicht die der Komfort der Wohnungen etwas von dem Frankfurter Programm des sozialen Wohnungsbaus ab. Auf einem Gang durch die Straßenzüge erfahren Sie Details zur Planung, zur Realisierung, zur Infrastruktur und zu bekannten Bewohnern von einst und jetzt.